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Zur Homepage des Dekanats Idstein

 

Stadtrat Wolfgang Weinem, Kreisbeigeordneter Karl Ottes, Propst Sigurd Rink, BI Vorsitzender Willi Pusch, Umweltpfarrer Hubert Meisinger (Foto: R. Töpelmann)

Lärm von täglich 550 Zügen im Rheintal

Der Propst in der EKHN Rink informiert sich über Bahnlärm bei Bürgerinitiative im Rheintal

[Assmannshausen am Rhein, 18. 1. 2012] Über gesundheitsschädigenden Bahnlärm im Rheintal haben sich der Propst in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Sigurd Rink und der Umweltpfarrer der Landeskirche, Dr. Hubert Meisinger, am Dienstagnachmittag (17.1.) in Assmannshausen informiert. Vertreter der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ beschrieben dem Mitglied der Kirchenleitung der EKHN die Lärm- und Erschütterungssituation vor Ort. Tag und Nacht seien Anwohner einem Schallpegel von bis zu 104 Dezibel ausgesetzt.

 

Was gute Vorsätze, Hirnforschung und Gott miteinander zu tun haben

von Pfarrer Hanns-Ulrich Becker (Bad Schwalbach)
Hatten Sie sich Silvester 2010 etwas vorgenommen für das Jahr 2011? Bei mir war es (wieder mal!)
eine ganze Liste. Weniger Gewicht auf die Waage bringen und sportlicher werden standen ganz oben. Sie ahnen, was daraus geworden ist? Richtig! „Der Geist ist willig – aber das Fleisch ist schwach!“ sagen wir dann manchmal als Entschuldigung, wenn wir unsere selbst gesetzten Ziele nicht erreicht haben. Oder wir beschimpfen uns noch selbst als undiszipliniert, Versager oder einfach zu blöd. Dann bleibt uns unser schlechtes Gewissen. Und wir haben uns am Ende auch noch selber herunter gemacht und abgewertet. Manchmal gehen wir dabei so mit uns um, wie wir es mit einem anderen Menschen nie tun würden. Also lieber an Silvester keine persönliche Jahresbilanz ziehen? Und es besser gleich lassen mit den guten
Vorsätzen für das Neue Jahr? Für mich ist das nicht die Lösung.

 

Foto: Dr. Roger Töpelmann

Persönliche Besuche durch nichts zu ersetzen

Der Propst für Südnassau, Dr. Sigurd Rink, hat in einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Rüdesheim, Vikarin Jessica Grünenwald in ihren Dienst als Pfarrerin ordiniert. Jessica Grünenwald sagte in ihrer Predigt: „Meine wichtigste Aufgabe, die ich als Pfarrerin habe, ist die einer Türöffnerin.“ Dabei verstehe sie sich aber nicht als eine exklusive Türsteherin, die entscheide, wer hineingelassen werde oder nicht, sondern als jemand, der die Menschen einlädt zu den vielen Räumen im Hause Gottes. Als sie das erste Mal Rüdesheim besuchte, da sei ihr aufgefallen, dass die Türen der Kirche nicht verschlossen waren. Und eine offene Tür gebe einem das Gefühl: Hier bist Du willkommen! So auch in der Kirche: „Im Gottesdienst kommen wir zusammen ohne Eintrittskarte. Da gibt es die Treuen und die Zweifler, die Menschen mit starker und mit schwacher Verbundenheit zur Kirche. Für alle ist Platz!“, betonte die 34-jährige.

 

Quelle: EKHN

Draußen vor der Tür

Manchmal geht es so weiter, wie es angefangen hat. Manchmal wird das Thema einer Geburt zum Thema eines ganzen Lebens. Bei Jesus war es so. In der Weihnachtsgeschichte, der Geschichte von seiner Geburt, heißt es: „Man hatte für sie keinen Raum“, es war kein Platz für Maria, Joseph und das ungeborene Kind. Das heißt doch: Gott kommt zur Welt – und die Menschen sagen: Passt gerade nicht so gut, tut uns wirklich leid.
Manchmal wird das Thema einer Geburt zum Thema eines ganzen Lebens. Als Erwachsener sagt Jesus einmal: „Die Füchse haben Höhlen und die Vögel haben Nester. Aber ich habe keinen Ort, wo ich nachts mein Haupt niederlegen kann.“ Ein Leben lang hat Jesus nicht so richtig einen Platz in dieser Welt. Und auch sein Sterben, so beschreibt es die Bibel, begab sich „draußen, vor den Toren der Stadt“.

 

Mehr als nur Tanzen

Die Evangelische Erwachsenenbildung im Dekanat Bad Schwalbach lädt regelmäßig zu „Tänzen im Kreis aus aller Welt“ ein. „An mehreren Abenden erlernen wir einfache Tänze aus Israel, Europa und Nordamerika und zwar so, dass nicht erst der fertige Tanz, sondern bereits das Erlernen der einzelnen Schritte Spaß und Freude macht.“, so Religionspädagogin Astrid Hamm.
So auch in der jüngsten Reihe "Kirche in Bewegung" in Bärstadt. Teilnehmende waren begeistert, lernten Kirche anders kennen und fanden durch den Tanz auch neue Zugänge zum Christlichen Glauben.

 

Ministerpräsident Bouffier im Gespräch mit Carola Hener und Verena Dilger

„Harmonie und Geist im Haus ist bewunderungswürdig“

Ministerpräsident Bouffier besucht Haus der Kirche und Diakonie
Hoher Besuch im Haus der Kirche und Diakonie in Idstein: der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier nahm sich gut 90 Minuten Zeit, um mit Mitarbeitenden zu reden, sich über das Haus und die Einrichtungen zu informieren und mit Bewohnern zu sprechen. Gerade diese Gespräche seien für ihn sehr bewegend gewesen. „Erlauben Sie mir nachzuhaken", sagte Bouffier zum Abschluss seines Besuches und versprach wieder zu kommen.
In Idstein arbeiten Kirche, Diakonie und Kommune eng und gut vernetzt zusammen. 12 Menschen mit psychischen Erkrankungen leben in Appartements und werden von Mitarbeitenden des regionalen Diakonischen Werkes Rheingau-Taunus betreut. 12 Arbeitsplätze gibt es in der Tagestätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Außerdem befinden sich die Diakoniestation mit gut 30 Mitarbeitenden, das Evange-lische Dekanat mit verschiedenen Arbeitsfeldern wie Notfallseelsorge, Bildung, Öku-mene, Jugendarbeit und der Verwaltung sowie die Hospizbewegung unter dem Dach. Im Wohnheim der Kommunalen Wohnbau Gesellschaft (kwb) leben zudem Studenten und andere Mieter in 1-2 Zimmer Appartements.

 

Gottesdienst mal ohne Strom...geht auch

Plötzlich gehen die Lichter aus...

Es sollte eine Geburtstags-Show mit allen Elementen der modernen Unterhaltungsindustrie werden: die Jesus-Birthday-Party. Der Engel kam auf dem Roller angeflitzt, ein Spendenbarometer war eingerichtet und der Weihnachtsmann war auch da - und mit Cola in der Hand für das Wichtigste zuständig: Geschenke und Konsum. Die Live Schalte nach Bethlehem stand, das Interview mit Herodes schien interessant zu werden. Doch dann gehen der "Show" die Lichter aus und plötzlich ist alles anders.

 

Präses Rainer Löll, Bürgermeister Kilian (verdeckt) Dr. Käte Hoffmann, Propst Dr. Sigurd Rink, Landrat Burkhard Albers, Dekan Klaus Schmid und Dietmar Weber

"Sie haben große Spuren hinterlassen"

Mit einer Feierstunde hat das Evangelische Dekanat seine ehemalige Präses Dr. Käte Hoffmann geehrt, die vor genau zwei Monaten das Bundesverdienstkreuz aus den Händen des Bundespräsidenten erhalten hatte. Neben Freunden, Mitarbeitenden und Bekannten, waren auch Landrat Burkhard Albers, Propst Sigurd Rink und Dietmar Weber von Diakonieverein gekommen.
Dekan Klaus Schmid sagte, dass für Käte Hoffmann immer der "Mensch im Mittelpunkt stand". Ihr ehrenamtliches Engagemtn sei gar nicht zu übersehen. "Alles was Sie tun ist unendlich wertvoll", sagte Schmid, der seit über 23 Jahren Käte Hoffmann kennt. Landrat Burkhard Albers betonte, dass Käte Hoffmann sowohl zu ihren Dienstzeiten als Amtsärztin, als auch in ihrem ehrenamtlichen Engagement "große Fußspuren hinterlassen habe". "Sie sind eine ganz besondere Persönlichkeit, wenn Menschen Ihnen begegnen, kommen sie bereichert daraus hervor", lobt Albers die gebürtige Berlinerin.
Werner Hoffmann, als auch Käte Hoffmann wurde das Bundesverdienstkreuz verliehen, dies sei eine absolute Ausnahmesituation, so der Landrat.

 

Quelle: Der Gemeindebrief

Avent: Singt das Lied der Revolution!

von Pfarrer Hanns-Ulrich Becker

Für die nächsten vier Wochen bin ich bereits bei fünf Weihnachtsfeiern fest gebucht, inklusive Gebet und Programmbeitrag. Wahrscheinlich kommen noch mehr dazu. Jetzt habe ich gar nichts gegen Lebkuchen und Adventskränze, aber die ganze Sache ist mir so doch ein bisschen zu harmlos und gemütlich. Maria hat mit dem Jesuskind im Bauch schließlich nicht Weihnachtsfeiern absolviert, sondern – gesungen! Und zwar nicht „O Tannenbaum!“, sondern ein Revolutionslied, das vielen damals wie heute gar nicht passt.
„Advent“ – das heißt aus dem Lateinischen übersetzt: „Ankunft“. Maria er-wartet ein Kind. Und in diesem Kind, Jesus, die Ankunft Gottes in unserer Welt. Im Lukasevangelium in der Bibel lesen wir, was Maria singt und vom Kommen Gottes erwartet (Lukas 1,51-53): „Gott übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hochmütig sind in ihres Herzens Sinn. Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen“. Wenn dieser Gott kommt, gerät die übliche Weltordnung durcheinander. Oben und unten, Macht und Ohnmacht werden umgekehrt. Gott stellt die Verhältnisse, in denen Menschen andere Menschen unterdrücken und unmenschlich behandeln, auf den Kopf. Maria hat das an sich selbst erfahren.

 

Cordelia Kopsch als Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten nicht bestätigt

Kirchensynode verweigert Amtsinhaberin eine weitere Amtszeit
Die derzeit in Frankfurt tagende Kirchensynode der EKHN hat am Dienstag die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch nicht wieder gewählt. Ihre Amtszeit, die sie im Februar 2005 begonnen hat, endet im Januar 2013. Für ihre Nachfolge muss die EKHN nun geeignete Personen suchen. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung bedauerte den Ausgang der Wahl. Er bezeichnete Kopsch als „loyale und verlässliche Stellvertreterin, die mein volles Vertrauen genießt“. Sie sei mit schwierigen Themen befasst gewesen, die auch in der Synode kontrovers diskutiert worden seien.

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Der nachgewählte Jugendvorstand

Jugendliche engagieren sich für Evangelische Jugend

Vollversammlung der Evangelischen Jugend im Dekanat Bad Schwalbach wählt Vorstand

Ob die Sommerfreizeit auf der Insel Föhr, Teamerschulung, das Seminar zu Spielpädagogik, eine Wochenendfreizeit mit Improvisationstheater, der Dekanatskonfitag oder die Bildungsreise nach Hamburg. „Es war ein bewegtes und bewegendes Jahr“, stellten die vier Mitglieder des Vorstandes der Evangelischen Jugendvertretung im Dekanat Bad Schwalbach (EJVD) bei der Vorstellung des Jahresberichtes auf ihrer Vollversammlung fest. Knapp 40 Jugendliche, aus zwölf Kirchengemeinden waren zur jährlichen Vollversammlung nach Taunusstein-Hahn gekommen. Neben Rückblick und Ausblick auf das kommenden Jahr standen vor allem die Neuwahlen zum Vorstand im Mittelpunkt des Tages.

 

Ewigkeitssonntag - Zeit nehmen für Abschiede

Am Letzten Sonntag im Kirchenjahr, dem Ewigkeitssonntag wird landesweit an die Verstorbenen aus den Kirchengemeinden gedacht. “Stopp! Pause!“, wartet doch mal: da ist doch ein Mensch gestorben! Da ist doch eine Lücke in unser Leben gerissen worden, wir können doch hier nicht so schnell einfach weitermachen, nicht trösten, bevor wir richtig geweint haben. Es ist ja schön und gut mit der Auferstehung – aber lasst uns doch erst einmal in Ruhe sterben! Es muss doch Orte in unserem Leben geben, wo nicht alles sofort weitergeht, als sei nichts geschehen", macht Pfarrer Oliver Albrecht in der Freitagsausgabe des Wiesbadener Tagblatts Mut.

 

Schlacht der Pflaumen und Birnen

Ohrfeige bringt Frieden

Manchmal ist es ganz einfach den Frieden herzustellen: Als Herr Kern (gespielt von Timo Presber) die Pflaumen wieder gegen die Birnen aufwiegelt, weil er vermutet, dass sie heimlich aufrüsten, reicht eine einfache Ohrfeige von Frau Zwetschenstiel (Pauline Junker), um ihn zur Räson zu bringen und den Frieden zu sichern.
Mit ihrem ersten Anspiel überhaupt haben die neuen Konfirmanden aus Taunusstein-Hahn den zentralen Buß- und Bettagsgottesdienst in Taunusstein gestaltet. Sehr anschaulich wurde dargestellt, wohin Gier führen kann: Am Ende immer zu Misstrauen und Krieg.

 

 

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung

Kirchenpräsident Jung sieht Buß- und Bettag als Chance zum Nachdenken über kollektive Schuldzusammenhänge

Darmstadt, 14. November 2011. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung hat die Bedeutung des Buß- und Bettages für die Gesellschaft hervorgehoben. Dieser ehemals arbeitsfreie Feiertag wird in diesem Jahr am Mittwoch, den 16. November, begangen. Dazu schreibt Jung:
„Steht Europa am Abgrund? Wirtschaften und leben wir auf Kosten anderer? Sind wir noch in der Lage, Finanzmärkte zu beherrschen oder werden wir von Systemen beherrscht, die wir geschaffen haben? Ist die Klimaveränderung noch aufzuhalten? Während sich manche von größten Befürchtungen darüber lähmen lassen, wollen andere davon gar nichts wissen und feiern unbekümmert auf der Sonnenseite des Lebens ihre persönliche Party.

 

Propst Dr. Sigurd Rink

Baum der Freundschaft und Versöhnung

Propst Rink predigt bei 20 Jahre Partnerschaft mit Slavgorod in Reformationskirche

Die Projektgruppe Kinder von Tschernobyl e.V. hat am Sonntagmorgen (30.10) mit Gästen aus Weißrussland in der Reformationskirche Bad Schwalbach „20 Jahre Partnerschaft mit Slavgorod“ gefeiert. Die weißrussische Stadt war vor 25 Jahren von der Atomkatastrophe Tschernobyl unmittelbar betroffen gewesen. Bei dem Gottesdienst erinnerte Propst Dr. Sigurd Rink an die Reformation und den durch sie gelungenen Befreiungsakt der damaligen Kirche. Auch heute sei Freiheit immer wieder gefährdet. Die Menschen in Tschernobyl hätten dies sowohl während des Zweiten Weltkriegs durch die deutsche Besetzung, wie 1986 durch die Zerstörung des Kernreaktors in Tschernobyl erfahren. Selbst in Deutschland habe die atomare Kontamination damals zu Schäden geführt. „Das Wort von der Versöhnung ist hier in Bad Schwalbach Wirklichkeit geworden“, sagte der Propst für Süd-Nassau zur 20-jährigen Arbeit des Vereins.

 

Eine Portion Gottvertrauen

"Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz." Das hat Luther nämlich selbst einmal gesagt. Und ich finde, damit hat er verdammt recht. Und wir müssen im Moment sehr aufpassen, dass uns die Verzagtheit nicht beherrscht. Ganz objektiv waren die Zeiten zwar schon viel schlechter und im Grunde geht es den meisten in Deutschland gut. Und doch: Schwindelerregende Wachstumszahlen hat gerade das „Burnout“-Syndrom – unsere neue Volkskrankheit. Eine Umfrage hat kürzlich ergeben, dass fast ein Drittel aller Bundesbürger schon beim Aufwachen an die Probleme des Tages denkt. Und fast jeder Fünfte fühlt sich dauernd müde, kraftlos und gereizt. Wachsender Leistungsdruck, permanenter Stress und zu wenige Entspannungsphasen führen dazu, dass man sich ausgebrannt fühlt.
Vor fast 500 Jahren hat Luther mit seiner Einsicht, Menschen einen Weg in diese besondere Freiheit des christlichen Glaubens gewiesen. Der Reformationstag am 31. Oktober erinnert an den Beginn der Reformation im Jahr 1517. Als der kleine Mönch Luther die Welt der Großen und Mächtigen nur mit einer Portion Gottvertrauen erschüttert hat. Und ihn auch persönlich aus dem Burnout-Kreislauf herausgeholt hat.

 

Höchste Auszeichnung der Diakonie für Mitarbeiterinnen der Krankenpflegestation Hohenstein-Aarbergen

Edda Emmel und Susanne Rauch sind vom Diakonischen Werk Hessen Nassau mit dem höchsten Verdienstzeichen der Diakonie, dem goldenen Kronenkreuz, ausgezeichnet worden. Edda Emmel begleitete als Verbandvertreterin mehr als 20 Jahre lang die Diakoniestation im Vorstand. „Sie haben die organisatorische, personelle und wirtschaftliche Entwicklung der Diakoniestation mit wichtigen Entscheidungen und klaren internen Vorgaben mitbestimmt und auf einen sehr guten Weg gebracht“, lobte Detlev Betz vom Diakonischen Werk. Dabei sei Edda Emmel immer eine Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit wichtig gewesen. Susanne Rauch war seit 1989 als Krankschwester in der Station tätig. Seit 2005 war sie stellvertretende Pflegedienstleitung. Sie habe 2008 die neue Pflegedienstleitung eingearbeitet und ihr den Rücken frei gehalten, so Betz. „Sie waren immer sehr zuverlässig und erbrachten Ihren pflegerischen Einsatz mit hoher Fachlichkeit und mit ihrer ganzen Persönlichkeit haben sie die besondere diakonische Qualität der Arbeit in der Diakoniestation Aarbergen Hohenstein mit geprägt. Für sehr viele Patienten sind Sie zu einem Lichtstrahl der Hoffnung geworden.“

 

Propst Dr. Sigurd Rink (Foto: R.Töpelmann)

EKHN durch Urteil zum Nachtflugverbot bestätigt

Propst Rink für Durchsetzung des Mediationskompromisses
Propst Dr. Sigurd Rink hat das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. Oktober begrüßt, auf dem Frankfurter Flughafen ein Nachtflugverbot anzuordnen. Es sei schon seit Jahren das Bestreben der Synode der EKHN, einen besseren Lärmschutz für die Anrainer in der Rhein-Main-Region durchzusetzen. Es müsse jetzt alles getan werden, um das sogenannte Mediationsverfahren, das keine Starts oder Landungen in der Nacht zwischen 23 und 5 Uhr vorsieht, rechtskräftig umzusetzen. Dafür sei das Urteil der Kasseler Richter ein guter Anfang.
>> Mehr über die Stellungnahme des Propstes

 

Besuchsdienstarbeit ist weiblich

"…erwarten wir getrost, was kommen mag" – unter diesem Motto stand der Dekanatstag für ehrenamtliche Mitarbeitende in der kirchlichen Besuchsdienstarbeit.
Dass das kirchliche Ehrenamt zum großen Teil ‚weiblich’ ist, zeigte sich auch an diesem Tag, so Astrid Hamm von der Evangelischen Erwachsenenbildung. 28 Frauen und zwei Männer aus den Dekanaten Bad Schwalbach und Idstein hatten sich zu diesem Fortbildungstag angemeldet.
“Ich habe mich schon das ganze Jahr über auf diesen gemeinsamen Tag gefreut“, so eine Teilnehmerin aus dem Rheingau. Eine Teilnehmerin aus Steinfischbach-Reichenbach schwärmt:„ Ich nehme viele neue Anregungen für meine Arbeit und ein gutes Gemeinschaftsgefühl mit.“
Ein wichtiges Ziel diese Tages sei "eine Kultur des Dankens und der Wertschätzung für diese wichtige ehrenamtliche Arbeit zu schaffen", betont Astrid Hamm, Referentin für Erwachsenenbildung im Dekanat Bad Schwalbach.
Gleichzeitig werde ein Raum eröffnet für neue Impulse, Erfahrungsaustausch und Kompetenzerweiterung. Der Besuchsdiensttag gebe vielen neue Motivation und stärke das des Selbstvertrauen, so Hamm. Zudem erkennen viele Teilnehmende‚, dass sie nicht alleine sind: "Wir sind viele!", stellte eine Teilnehmerin stellvertretend für viele fest.

Dass diese Ziele erreicht wurden, dafür sorge auch die die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Astrid Hamm sowie der Seminarleiterin Christel Roßbach und dem Bildungsbeauftragten der beiden Dekanate Oliver Albrecht.

 

Pilgern bei bestem Wetter

"Gestärkt in den Alltag"

1. Dekanatspilgertag stärkt Gemeinschaftsgefühl und gibt Kraft
Der erste Dekanatspilgertag wird nicht der letzte sein. Das stand für alle 60 pilgerfreudige nach dem ersten Dekanatspilgertag durch Heidenrod fest. "Der Dekanatspilgertag war schön. Ich konnte am nächsten Tag gestärkt in den Alltag gehen!" bedankte sich Claudia Würz für den Tag.
Die Strecke führte von Dickschied über Nauroth und Zorn, nach Niedermeilingen und endete mit einer gemeinsamen Andacht in der Kirche auf dem Altenberg. Innehalten und sich stärken konnten die Teilnehmer bei Andachten und Schweigezeiten auf der etwa 13 Kilometer langen Strecke. In Zorn machte die Gruppe gemeinsam Rast und erlebte eine sehr angenehme Überraschung. Kirchenvorstandsmitglieder hatten extra für die Gruppe auf den umliegenden Wiesen Äpfel gepflückt.
Musikalisch unterstützte der Posaunenchor aus Geisenheim die Pilgergruppe.
Ursel Weber und Erika Götz aus dem Rheingau schwärmten:" Wir haben den Tag als sehr bereichernd erlebt und viele positive Eindrücke mitgenommen."
Ein Team um Astrid Hamm und Präses Rainer Löll hatte den Tag zum ersten Mal organisiert.

 

Pfarrer Dr. Klaus Douglass

Dem eigenen Glauben nachspüren

Zu einer "Reise ins Abenteuerland des Glaubens" hat Pfarrer Klaus Douglass die Synodalen und Kirchengemeinden im Evangelischen Dekanat Bad Schwalbach aufgerufen.
Hintergrund ist eine Initiative der Evangelischen Kirchen in Deutschland, die mit dem Titel "Erwachsen Glauben" deutschlandweit ab Frühjahr 2012 Kurse zum Glauben anbieten möchte.
Viele Erwachsene seien unsicher, was ihren eigenen Glauben angehe. Andere würden einfach gerne mal mehr über das Christ-Sein erfahren wollen und andere wiederum haben ein großes Interesse "sprachfähiger im eigenen Glauben" zu werden.

 

Gabriele Wilhelm

Stabile Finanzen - Pensionierungswelle bei Pfarrern

"Das sieht alles ganz beruhigend aus", sagte die stellvertretende Präses Gabriele Wilhelm, als sie den Synodalen die Jahresrechnung 2010 vorstellt. Beunruhigender sind dagegen die Aussichten, dass es ab 2017 zu wahren Pensionierungswellen in der Pfarrerschaft kommen wird.
Lesen Sie mehr über die Synode beim Wiesbadener Tagblatt

 

Dr. Käte Hoffmann

Bundespräsident verleiht Bundesverdienstorden an Käte Hoffmann

Rheingauerin erhält Auszeichnung für kirchliches Engagement
Bundespräsident Christian Wulff nahm auch in diesem Jahr den Nationalfeiertag zum Anlass, Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 4. Oktober 2011, in Schloss Bellevue für ihr außerordentliches bürgerschaftliches Engagement mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland zu ehren. Unter den Geehrten war auch eine Frau aus dem Rheingau: Dr. Käte Hoffmann (Geisenheim), die ehemalige Präses der Evangelischen Dekanatssynode und Vorsitzende des Vorstandes des Evangelischen Dekanates Bad Sachwalbach.

 

Johannes Hoeltz, Alfred Ernst und Andreas Ambrosius lauschen der Verleihung durch Propst Dr. Sigurd Rink

EKHN prämiert Gemeindebrief aus Oestrich-Winkel

„Leserfreundlich, anspruchsvoll und ambitioniert“
Mit einem Festakt in der St. Jakobskirche in Frankfurt-Bockenheim hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Donnerstagabend, 29. September, die Preisträger des Wettbewerbs „Förderpreis Gemeindebrief 2011“ geehrt. Unter Preisträgern ist auch der Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Oestrich-Winkel. Neben einem Geldpreis von 500 Euro, freuen sich die Redaktionsmitglieder Alfred Ernst, Andreas Ambrosius und Pfarrer Johannes Hoeltz darüber, dass sie künftig das Logo „prämierter Gemeindebrief“ auf der Titelseite tragen dürfen.
Die Jury, bestehend aus Journalisten, Öffentlichkeitsbeauftragten und Förderern der Idee bezeichnete den Gemeindebrief aus Oestrich-Winkel als „sehr leserfreundlich“. Überzeugt habe die Jury vor allem die Themenvielfalt. „Wir verstehen uns eher als die ZEIT als einen twitter-Blog“, unterstrich Pfarrer Johannes Hoeltz die Beurteilung. Positiv werteten die Juroren zudem, dass es ein Gemeindebrief sei, der über den Tellerrand hinaus blicke. Mit „katholischer Gastseite“, mit „evangelisch im Rheingau“, mit Berichten und Hintergründen. „Anspruchsvoll und ambitioniert, gut und prämierungswürdig“, lautete das abschließende Urteil der Jury.

 

Glaubenskurse für Erwachsene

Evangelische Kirche startet Projekt, um eigenen Glauben neu zu entdecken
Worum geht es eigentlich beim Christ-Sein? Was macht man eigentlich als Mitglied der Evangelischen Kirche? Viele sind zwar getauft und gehören zur Kirche, „aber worum es da eigentlich wirklich geht, und was es mit dem Glauben auf sich haben kann, da bin ich mir ziemlich unsicher“, gibt Norbert W. freimütig zu, der aktiv in einer Kirchengemeinde mitarbeitet.

Die Evangelische Kirche lädt ein, den eigenen Glauben wieder neu zu entdecken. Oder zumindest, sich nochmals mit der Bibel, mit der Geschichte von Jesus Christus und mit der Frage zu beschäftigen, woran man eigentlich glaubt.



Das Thema Glaubenskurse steht deshalb auch im Mittelpunkt der Synode des Evangelischen Dekanates Bad Schwalbach am kommenden Freitag (30. September), um 18.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus von Heidenrod-Zorn. Die Synode, eine Art Kirchenparlament ohne Fraktionen, tagt öffentlich. Menschen, die sich für dieses Thema interessieren sind ausdrücklich eingeladen zu kommen, betont der Vorsitzende der Synode, Rainer Löll.

 

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung

Mehr Engagement zwischen den Konfessionen

Kirchenpräsident erwartet ökumenisches Zeichen des Papstes
Der Kirchenpräsident der EKHN Volker Jung plädiert im Vorfeld des Papstbesuches in Deutschland nachdrücklich für ein stärkeres ökumenisches Engagement beider großer Kirchen. „Hier ist mehr möglich als es derzeit scheint“, sagte er am Montagabend im katholischen Bildungszentrum Schmerlenbach bei Aschaffenburg bei einem „Ökumenischen Lernfeld“, einem bundesweit einzigartigen Weiterbildungskurs der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Zusammenarbeit mit dem katholischen Bistum Mainz. Jung, der am Freitag auch am ökumenischen Wortgottesdienst mit dem Papst in Erfurt teilnehmen wird, erhofft sich von Benedikt XVI. „ein deutliches Zeichen in diese Richtung“.
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Adolf von breithardt alias Dirk Augustini

Reliquien in Evangelischen Kirchen und Märchen von Gott und dem Teufel

Kirchen in Hohenstein und Aarbergen öffnen Türen am Tag des offenen Denkmals
Der Auftakt von „DenkMal: Kirche!“ hätte stimmungsvoller nicht sein können. Am Vorabend des Tages des offenen Denkmals hatte die Kirchengemeinde Strinz-Margarethä zur Nacht der Lichter eingeladen. 350 Kerzen tauchten die Evangelische Kirche in ein eindrucksvolles Licht. Lieder aus Taizé, angeleitet und begleitet von Kantor Patrick Leidinger sowie verschiedene (Gebets-) Stationen in der Kirche machten den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. „Ich bin sehr bereichert aus der Kirche gekommen“, sagte ein Besucher. Wer mochte konnte sich von Pfarrer Jürgen Noack ganz persönlich segnen lassen.

Märchen von Gott und dem Teufel
Von Gott und Christus, von der Jungfrau Maria und gar dem Teufel handelten die Märchen, die Märchenerzählerin und Kirchenvorsteherin Petra Hoffmann in der Michelbacher Kirche erzählte. Begleitet wurde sie von dem Leiter der Aarbergener Musikschule Martin Reuß, der nur mit der Gitarre die Kirche in ein akustisches Hörerlebnis verwandelte. Reuß hatte seine Melodien hervorragend auf die Geschichten abgestimmt. Geschichten, die davon erzählten wie ein kleiner Bauer den Teufel überlistete und ihm einen Goldschatz abluchste, wie ein Schneider Gottes goldenen Fußschemel auf ein altes Weib warf oder wie ein Floh das Jesuskind im Stall zum Lächeln brachte. Gebannt lauschten Kinder, Erwachsene und Senioren den Geschichten, die Petra Hoffmann völlig frei erzählte. Mal mit einem offenen Ende, mal mit einem moralischen Schluss und mal mit einem zwinkerndem Auge.

 

Gruppenzusammenhalt gestärkt 330 Konfirmanden erleben beim 6. Dekanatskonfirmandenta g, dass sie niemals alleine sind

„You never walk alone“ war das Motto des 6. Konfirmandentages des Evangelischen Dekanates Bad Schwalbach. Und das war am Konfitag an allen Ecken und Enden deutlich zu sehen, zu spüren und zu hören: Die 330 Konfirmanden waren niemals am Tag alleine, sie blieben in ihrer Gruppe zusammen und machten viele positive Erfahrungen. 15 Gruppenspiele galt es in etwa 90 Minuten zu bewältigen. Immer war die ganze Gruppe gefragt, Lösungen binnen kürzester Zeit für die ihnen gestellten Aufgaben zu finden. Beim „Spinnennetz“ musste die Gruppe durch ein, zwischen Bäumen gespanntes Spinnennetz kriechen oder getragen werden. Dabei durfte jede Wabe nur einmal benutzt werden. Beim „Wanderer“ mussten möglichst viele Teilnehmer auf Holzstöcken, die von ihren Mitkonfirmanden gehalten wurden, eine Strecke überwinden. Richtig nass ging es beim Regenmacher zu: Hier musste man mit Wasser gefüllte Becher von einer Rampe schießen.

 

Kräftgi anpacken mussten alle bei der Slakline

Teil der Gemeinschaft sein

Kirchengemeinden feiern Kinderkirchentag in Görsroth
„Mir hat es am besten gefallen, wie die Pfarrerin meine Füße gewaschen hat“, sagt die 7-jährige Anne. Der Fußwaschungsstand der Evangelischen Kirchengemeinde Hahn war einer der gut 30 Stände, die die Kinder auf dem Kinderkirchentag der beiden Evangelischen Dekanate Bad Schwalbach und Idstein besuchen konnten. Pfarrerin Imke Goerlitz nahm damit eine biblische Tradition auf, denn auch Jesus wusch seinen Jüngern die Füße. „Ein Tag mit Jesus“ konnten die rund 250 Kinder in und um das Dorfgemeinschaftshaus in Görsroth erleben. Zwischendurch wurden sie immer wieder von einem Hahnenschrei zusammengerufen. Dann machten die Kinder mächtig Wind, um den riesigen Wetterhahn Willi, der auf der Bühne stand, in die richtige Richtung zu pusten. Dann konnte Pfarrer Jürgen Noack kurze Gleichnisse und Erzählungen von Jesus vorlesen, die danach von Nico Caratiola, Thomas Fuhrmeister, Svenja Bade, Sophie Schietzel, Johanna Albrecht und Lara Regula beeindruckend in Szene gesetzt wurden.

 

Die Kirche und das liebe Geld

EKHN-Jahresbericht informiert mit Schwerpunkt Finanzen Zahl der Austritte leicht gesunken

Im Jahr 2010 sind in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau weniger Menschen aus der Kirche ausgetreten als in den Jahren zuvor. Darin unterscheidet sich die Entwicklung in der EKHN von der in den katholischen Bistümern, wo sich die Zahl der Austritte im Jahr 2010 erheblich erhöht hatte. Insgesamt ist die Situation der EKHN stabil. 2.989 Wiedereintritten (Vorjahr: 3.208) standen 10.978 Austritte (Vorjahr: 11.330) gegenüber. Im Jahr 2009 hatte die EKHN 1.746.407 Mitglieder, nun sind es noch 1.723.893, also 22.514 weniger. Hauptgrund ist die demografische Entwicklung, sie schlägt sich nieder in 21.305 Bestattungen, denen nur 13.749 Taufen gegenüber stehen. Diese Zahlen nennt der aktuelle Jahresbericht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).
>> mehr über den aktuellen Jahresbericht
>> zum aktuellen Jahresbericht (pdf)

 

Reizvoll gelegen, ein schöner Anblick und zudem noch ein Signal für die Bewahrung der Schöpfung: die Evangelische Kirche in Mittelheim mit der neuen Photovoltaikanlage.

Erste Kirche im Rheingau mit Photovoltaikanlage

Es ist die erste Photovoltaikanlage auf einem Kirchendach im Rheingau und auch unter den Kirchen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau eine der ersten. Denn aus statischen und aus Gründen des Denkmalschutzes eignen sich viele Kirchendächer nicht dazu, für die Gewinnung erneuerbarer Energien eingesetzt zu werden. "Ganz anders ist das bei unserer evangelischen Kirche in Mittelheim", informiert Gemeindeglied und Architektin Claudia Albers, "denn durch die Südausrichtung des Daches und die Stahlbeton-Architekur der Kirche fügt sich die Photovolatikanlage gut ein." Mittlerweile halten viele Gemeindeglieder die schwarz schimmernden Elemente auf dem Blechdach sogar für eine optische Bereicherung. Vorteilhaft ist, dass aufgrund der Neigung des Daches auf eine Aufständerung der Elemente verzichtet werden konnte.

 

Quelle: Diakonie Katastrophenhilfe Die Hungersnot trifft Kinder besonders hart

Die Evangelischen Kirchen in Hessen geben gemeinsam 100.000 Euro für Dürreopfer in Ostafrika

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) spenden gemeinsam 100.000 Euro für die Dürreopfer in Ostafrika. Die beiden hessischen Kirchen unterstützen damit die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe und ihrer Partnerorganisationen vor Ort. Bereits in der vergangenen Woche hatten die beiden Landeskirchen 30.000 Euro für Ostafrika bereitgestellt.
Gerade für die kirchliche Entwicklungsarbeit sei es eine besondere Verpflichtung in scheinbar ausweglosen Situationen die Bitte des Vaterunsers umzusetzen „Unser täglich Brot gib uns heute“, sagten die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN, Cordelia Kopsch und die Prälatin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Marita Natt. „Daher möchten wir als Landeskirchen Hessens ein Zeichen setzen und die Gemeinden ermutigen, zum Beispiel durch freie Kollekten nach eigenen Hilfsmöglichkeiten zu suchen.“

>>mehr über die Hilfsaktion

 

Logo von Brot für die Welt

Gute Ergebnisse in den Dekanaten Bad Schwalbach und Idstein bei den Spendenergebnissen für Brot für die Welt 2010

Allein im Kirchengebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau konnte die Aktion Brot für die Welt 2010 Spenden in Höhe von 3.733.979 Euro sammeln. Dies ist eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr von etwas über 1 Prozent. Ein großer Teil dieser Summe, nämlich 1.637.901,50 Euro, wurden durch die Kollekten zu Erntedank und Heiligabend erzielt.
Auch in den beiden Dekanaten Bad Schwalbach und Idstein waren die evangelischen Christen wie gewohnt sehr spendenfreudig. Im Dekanat Bad Schwalbach kamen ganze 29.819,80 Euro und im Dekanat Idstein die schöne Summe von 22.273,47 Euro zusammen. Die Kirchenbesucherinnen und -besucher im Dekanat Bad Schwalbach gaben bei der Erntedankkollekte 7.721,75 Euro und bei der Heiligabendkollekte 22.098,05 Euro. Im Dekanat Idstein wurden an Erntedank 4.345,09 Euro und an Heiligabend 17.928,38 Euro gespendet.

Bundesweit konnte die Aktion Brot für die Welt im letzten Jahr ihre Spenden um 13,5 Prozent steigern. Die Spendensumme beträgt 62.128.268 Euro. Das sind 7.415.730,00 Euro mehr als im Vorjahr und das viertbeste Spendenergebnis in der Geschichte von Brot für die Welt.

 

Jugendpfarrer Ralf Goerlitz predigt als Pinguin

Gottes Segen für das Ende der Grundschulzeit

An Stärken zu arbeiten mache Kinder einzigartig
In vielen Kirchengemeinden des Rheingau-Taunus-Kreises sind die scheidenden Grundschulkinder mit dem Segen Gottes auf ihren Weg in die weiterführenden Schulen gestärkt worden. In der Christuskirche in Taunusstein-Hahn stampften und klatschten gut 40 Kinder aus der Grundschule fröhlich das Lied „Mitgemacht, losgegangen und angekommen, jetzt bin ich hier!“ Genau an dieser Stelle hätten sich die Kinder im Einschulungsgottesdienst getroffen, erinnert Pfarrerin Imke Goerlitz.

 

Kirchengemeinde bringt erstmals Audio-Gemeindebrief heraus

Die Kirchengemeinden Heftrich und Bermbach bieten den Gemeindegliedern seit einer Woche einen ganz besonderen Service: Einen Audio-Gemeindebrief! „So etwas gibt es, meines Wissens nach in der EKHN noch nicht“, freut sich Öffentlichkeitsreferent Christian Weise. „Wir hatten schon länger den Wunsch vor allem unseren älteren und sehbehinderten Gemeindegliedern den Gemeindebrief zugänglicher zu machen“, erläutert Redaktionsmitglied Beate Demmer die Motivation für den Audio-Brief. Neben der Idee, auf Wunsch einen Gemeindebrief im A4 Format mit extra großer Schrift herauszugeben, kam die Redaktion dann auf den Audio-Gemeindebrief. „Das Telefon ist eine vertrautes Medium bei den älteren Menschen und so haben wir nach einem erfolgreichen Testlauf einfach den Versuch gewagt, den Audio-Gemeindebrief auf den Weg zu bringen!“, so Demmer.

 

KInderkirchentag

„Ein Tag mit Jesus“ - Evangelischer Dekanate feiern Kinderkirchentag mit 350 Kindern in Görsroth

Einen Tag mit Jesus erleben, das können Kinder am 28. August von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem gemeinsamen Kinderkirchentag der Dekanate Bad Schwalbach und Idstein. Auf 15 Sinnesparcouren und kreativen Anlaufstellen werden die Kinder in Hünstetten-Görsroth mit das Leben Jesu hinein genommen. „Wir wollten einmal dem vielfach ausgesprochenen Wunsch nachkommen, einen Kinderkirchentag mit Inhalten aus Jesu leben zu füllen“, begründet Udo Leichtfuß, Beauftragter für den Kinderkirchentag im Dekanat Idstein, die Wahl des Mottos.
„Ein Tag mit Jesus und ein buntes Programm mit Theater, Spielen, Singen, Tanzen, Kreativangeboten, Essen und Trinken“, versprechen die Organisatoren. Im Theater und im Anspiel werden verschiedene Szenen und Gleichnisse Jesu nachempfunden.

 

Sein Herz für mich - egal wie mobil ich bin

Kirchentag barrierefrei – eine Erfolgsgeschichte

Der Kirchentag ist schon seit langem eine Veranstaltung, die auch ein besonderes Augenmerk für Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität hat. Für die 40-köpfige Gruppe aus dem Dekanat Bad Schwalbach war es ein Novum, begleiteten sie doch eine 53-jährige Rollstuhlfahrerin nach Dresden. „Wir testen jetzt mal Dresden barrierefrei!“ so eine Teilnehmerin bei der Ankunft am Dresdner Hauptbahnhof. Und der Test fiel gut aus. Ganz neue Fragen stellten sich Gruppenleiterin Astrid Hamm: „Wo sind die Bordsteine abgesenkt?, „Welche Straßenbahnlinien sind niedrigschwellig und bei welchen muss der Schaffner eine Rampe bereitlegen?“ Aber auch welche Lokale Behindertentoiletten haben, und wie es sich mit den Handläufen in den öffentlichen Gebäuden verhält. Denn je nach dem muss eine zweite Person beim Gehen helfen. Das alles waren Fragen, die sich der Gruppe ganz neu stellten.

 

Jugendgruppe auf dem Kirchentag

Bewegende Momente für Jugendliche auf dem Kirchentag

„Ist es nicht wunderbar an diesem Tag zu sein, es ist ein Privileg – erachte es nicht als klein“
So lautet die erste Textzeile von Samuel Harfsts bekanntestem Lied „Privileg“. Und als ein Privileg empfand es die Jugendgruppe des Dekanates Bad Schwalbach mit beim Dresdener Kirchentag dabei zu sein. Gott zu feiern – beispielsweise beim Eröffnungsgottesdienst an der Frauenkirche und beim Abschlussgottesdienst an der Elbe.
Gott zu begegnen- in einem Zirkuszelt auf dem Zentrum Jugend. Applaus für die Projekttanzgruppe „Bridges through Dance“. Palästinensische, israelische und deutsche Jugendliche tanzten gemeinsam einstudierte traditionelle Tänze.
Von Gott zu hören - in einer Bibelarbeit mit Katrin Göring-Eckardt.. „Vielmehr tut er das Seine dazu, damit wir ihn lieben können und uns für das Leben in Fülle entscheiden. So müssen wir nicht klein bleiben, nicht mit eingezogenen Schultern gebückt durchs Finstere gehen. Gott richtet auf, lässt uns atmen, aufatmen, Licht sehen. Mit geradem Rücken und voller Zuversicht die nächsten Schritte gehen.“
"Und wir sind viele Schritte gegangen in dieser schönen, großen Stadt", weiß Dekanatsjugendreferentin Connie Ludwig.

 

Eckard von Hirschhausen im Gespräch mit Ilka Friedrich

Die "netteste hessische Pfarrerin" moderiert spontan bei Hirschhausen

Über 5.500 Menschen bei Veranstaltung in der Dresdener Eisarena auf dem Kirchentag

Ein kurzes Telefonat und Pfarrerin Ilka Friedrich aus Taunusstein muss ihr Abendprogramm auf dem Kirchentag ändern. Siegfried Eckert Moderator auf dem Dresdener Kirchentag, bittet die "netteste hessische Pfarrerin" wie er sie nennt, ihm bei der Moderation eines Abends mit Eckard von Hirschhausen zu unterstützen. "Liebesbeweise und Herzensschmerzen" heißt der Abend, die Hirschhausen in der Dresdener Eisarena vor 5.500 Menschen präsentierte.

 

FRauenkirche in Dresden

Fünf Tage lang bloggte ein Team für die EKHN über den Kirchentag. Mit beteiligt am digitalen Tagebuch war auch die Öffentlichkeitsarbeit RheingauTaunus. Ein Blog ermöglicht auch persönlichere Sichtweisen und Geschichten, über die man sonst eher weniger liest. Hier geht es zum Blog der EKHN.

 

Ehepaar Schneider auf dem roten Sofa

Tag 4: Das Ehepaar Schneider auf der Couch

Für Anne Schneider verkörpert ihr Mann, der Ratsvorsitzende der EKD, Dr. Nikolaus Schneider “das Ideal der EKD”. Margot Käßmann und Nikolaus Schneider seiene für sie das Dreamteam der EKD gewesen, von daher habe es ihnen beiden “sehr zu schaffen gemacht, dass das plötzlich kaputt war”, sagte Anne Scheider auf dem roten Sofa der Medienmeile.

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Nina Hagen

Tag 3: Ska Gospel goes Gerechtigeit

Wenn eine großer Kirchentagsgospelchor in einem Stadion auftritt, dann ist das toll,. Wenn dann noch drei gute Gospelchöre mit jahrelanger Bühnenerfahrung und guten Solisten auftreten, dann ist das spitze.
Wenn dann noch das Enfant terrible der Rockmusik, die vor nicht allzu langer Zeit getaufte Nina Hagen auftritt, dann ist das atemberaubend.
Sie sang die stilistische Kalviatur rauf und runter. Stücke vom aktuellen Album gleichermaßen, wie einzigartig verfremdete Gospels, Spirituals oder vertonte Lieder von Bertholt Brecht oder von Wolf Biermann. Seit ihrer "Bekehrung" zum Christentum steht sie aber kaum noch auf einer Playlist der Radiosender. Die Live-Bühne also eine kostbare Gelegenheit, der schrillen Frau und ihre Musik und texte näher zu kommen.
Gepaart mit einer sehr guten Licht Choreografie ein erfüllender Abend von Brot für die Welt - unter dem Titel "Gospel goes Gerechtigkeit".

 

Kabarett Klüngelbeutel

Tag 3: Wenn das Gewissen mit dem Zwerchfell Tango tanzt

Eine kabarettistische Bibelarbeit versprach das Programm, in der hoffnungslos überfüllten Martin-Luther-Kirche. "Wann hat es denn schon mal einen Bibeltext auf dem Kirchentag gegeben, den man so wenig verstanden hat!" fragte das Kabarett Klüngelbeutel, gleich nach den ersten Versen. Es wird meisterhafte Symbiose von Wort und Witz, von Leichtigkeit und Tiefgang: Gewissen und Zwerchfell tanzten wahrhaftig Tango.

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Katrin Göring-Eckardt

Tag 2: Musikalischer Gottesbeweis

Bei der Frage, ob glücklich macht dreht Katrin Göring-Eckardt den Spieß erst einmal um: ” Ist Gott glücklich? Ja, da bin ich mir sicher, als der die Erde machte, hat er die Musik ganz laut aufgedreht!” So wäre die Schöpfung nicht so wunderschön geworden. Die Musik hätte mit Sicherheit ganz am Anfang der Schöpfung gestanden. Und Bach hätte es ohne Gott nie gegeben. Deshalb sind seine Werke ein musikalischer Gottesbeweis.

 

Tag 2: Macht Gott glücklich? Glückskekse schon

Ob Gott wirklich glücklich macht, das scheint eine Frage zu sein, die den Nerv von tausenden von Kirchentagsbesuchern trifft, die Kreuzkirche ist zu bersten voll, noch immer strömen Menschen in die alte ehrwürdige Kirche. Insgesamt 2.500. Im Vorbeigehen bekommen alle noch einen Glückskeks. Thomas Erne geht mit den Besuchern die Gottesbilder der Kindheit durch. Das wichtigste an den Gottesbilder, aus der Kindheit, der Kunst oder der Werbung sei, das immer über ihnen stehen sollte: Gott ist die Liebe.

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Stellt sich Kirche der Zukunft?

Der Schweizer Zukunftsforscher Andreas Walker berichtet, dass sie für eine Studie keine Theologen, Bischöfe oder andere Kirchenleute gefunden, die sich in Bezug auf Fragen der Zukunft verdient gemacht haben. Man könne den Eindruck gewinnen, dass Kirche sich mit der Fragestellung der Zukunft nicht wirklich beschäftigen will, sondern hoffe, dass alles so bleibt wie es ist, so der Wissenschaftler. Auch die Frage, ob man ein ernstzunehmender Player in der Gesellschaft bleiben will oder überhaupt werden will, scheint vordergründig in der Kirche keine große Rolle zu spielen…

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Sardinen auf Schienen

so kommt man sich vor, wenn man mit der Straßenbahn zur Messe fährt. Selbst schuld, man hätte ja auch das Rad nehmen können…Aber die Stimmung ist gut, auch als Sardine. Die Messe ist nicht der große Komplex voriger Kirchentagsstädte, sehr schön.

 

Lichtermeer am Elbufer

Poetisches Lichtermeer setzt ersten Höhepunkt

Es muss sich erst alles einspielen. Der Start im kühlen Dresden verläuft nicht ganz so reibungslos, wie man es kennt. Ein Unwetter setzt den Bahnhoff unter Wasser, der Tücherverkauf kommt nur schleppend voran. Busse erreichen die Landeshauptstadt mit 5stündiger Verspätung und auch in Dresden selbst stockt der Verkehr bereits am Mittag.

Der Eröffnungsgottesdienst am Elbufer bietet eine atemberaubende Kulisse mit Elbe, Agustiusbrücke, Zwinger und Frauenkirche. Richtig Stimmung kommt erst durch die Kirchentagspräsidentin Kattrin Göring-Eckardt auf. "Wir müssen reden! Weil uns die Bewahrung der Freiheit am Herzen liegt!" Erzählt von Gott, der uns singen lässt, der Einspruch erhebt, erzählt von der Güte Gottes", ruft sie den tausenden zu.
Der erste nachhaltige höhepunkt wird das poetische Lichtermeer am Abend der Begegenung.

 

Kirchentag vor der Frauenkirche

Aktuelle Berichte vom 33. Kirchentag in Dresden

Eine 40 köpfige Gruppe aus dem Dekanat Bad Schwalbach wird 5 Tage lange den Kirchentag in Dresden besuchen.

Und hier geht es zum Blog der EKHN , ebenfalls mit Eindrücken von Besuchern aus der Region.

 

Frohes Mutes Richtung Osten...

Es geht los...

40 Frauen und Männer um Erwachsenenbildnerin Astrid Hamm machen sich auf in die Landeshauptstadt Sachsens. Die Sitzplätze sind glücklicherweise reserviert, die Verspätung hält sich in Grenzen und die Ankunft ist freundlich - aber kalt. Ein Unwetter hat gestern Abend Dresden heimgesucht und nun stehen Teile des Hauptbahnhofes unter Wasser...
Das trübt jedoch nicht die Stimmung, auf dem Weg in die Quartiere und zum Eröffnungsgottesdienst.

 

Freuen sich über die Eröffnung: Präses Patricia Garnadt, Dekan Klaus Schmid, Koordinatorin Pfarrerin Birgit Hamrich, Pfarrerin Edith Höll, Präses Rainer Löll und Dekanin Heinke Geiter.

„Lust und Frust im Ehrenamt“ – Mit Fernglas, Handy und Surfbrett auf der Suche nach ehrenamtlich Mitarbeitenden

Evangelische Dekanate eröffnen regionale Ehrenamtsakademie

Die Evangelischen Dekanate Bad Schwalbach und Idstein haben am vergangenen Wochenende die regionale Ehrenamtsakademie Bad Schwalbach und Idstein eröffnet. „Die Ehrenamtsakademie richtet sich an ehrenamtliche Leitungskräfte. Ziel der Akademie ist es, die Ehrenamtlichen bei den stetig steigenden Anforderungen unmittelbar zu unterstützen, so die Koordinatorin der Akademie Pfarrerin Birgit Hamrich. Birgit Hamrich, die als Gemeindepfarrerin für die Kirchengemeinden Panrod und Hennethal zuständig ist, wurde der Eröffnung feierlich in ihr Amt eingeführt.
Die Präses des Dekanates Idstein, Patricia Garnadt – also die ehrenamtliche Vorsitzende des Dekanatsvorstandes - wies darauf hin, dass 2011 auch das europäische Freiwilligenjahr sei. 36 Prozent der Menschen engagierten sich ehrenamtlich, der überwiegende Teil davon seien Menschen über 60 Jahre: „Die Gesellschaft kann dankbar sein, dass es diese fitten Menschen mit ihren Erfahrungen gibt und dass sie, wenn sie aus dem Berufsleben ausgestiegen sind, sich engagieren.“ Eine Aufgabe der regionalen Ehrenamtsakademie sei es auch, zu fördern dass sich die Ehrenamtlichen über die eigene Kirchengemeinde hinaus austauschen, sich kennenlernen und Kooperationen fortsetzen.

 

Dekan Klaus Schmid

Dekan macht Aufruf der Grünen Jugend zum kollektiven Verstoß gegen bestehendes Gesetz Angst

Der Dekan vom Evangelischen Dekanat Bad Schwalbach, Pfarrer Klaus Schmid, hat in einem offenen Brief an die Grüne Jugend Hessen den Karfreitags Flashtanzmob als geschmacklos bezeichnet. Bereits in seiner Karfreitagspredigt hatte der Dekan den Aufruf zum Tanzflashmob auf dem Römerberg scharf kritisiert. „Dass die 'Grüne Jugend Hessen’, unterstützt von der Landtagsvizepräsidentin Sarah Sorge, zu einem „Grünen Tanzflashmob“ am Karfreitag aufgerufen hat, irritiert mich sehr. Handelt es sich dabei doch um ein in Kraft befindliches Gesetz, das einzig auf parlamentarischem Wege geändert werden kann. Ich frage mich in diesem Zusammenhang, welches Demokratieverständnis Menschen haben, die, um ein Gesetz zu ändern, zum Verstoß dagegen aufrufen“, heißt es in dem heute veröffentlichten Brief. Es mache ihm große Angst, wenn eine Nachwuchsorganisation einer politischen Partei, die in unserem Land immer mehr Verantwortung übernimmt, noch dazu unterstützt von einer Landtagsvizepräsidentin, zu einem kollektiven Verstoß gegen ein bestehendes Gesetz aufrufe.

Ideen aus der Fundraising-Praxis

Broschüre veranschaulicht Projekte von Kirchengemeinden, die sich am Matching Fund 2010 beteiligt haben
Was haben eine Orgelpfeifenpatenschaft und ein Fotokalender gemeinsam? Sie gehören zu den innovativen Bausteinen, mit denen Kirchengemeinden der EKHN erfolgreich Fundraising-Aktionen durchgeführt haben. Als Ideen-Fundus sind nun einige der Aktionen - auch aus Gemeinden des Dekanates - in einer Broschüre zusammen gefasst.
Mehr über die best-practise-Beispiele

 

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (Quelle: EKHN)

Restrisiko ist bittere Realität geworden

Kirchenpräsident Jung plädiert am 25. Jahrestag von Tschernobyl für Atomausstieg
Am 26. April 2011 vor genau einem Viertel Jahrhundert erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Welt. Seit dem 11. März diesen Jahres blicken die Menschen fassungslos auf die havarierten Atommeiler von Fukushima. Das nukleare Restrisiko hat sich erneut von einem theoretischen Szenario in bittere Realität verwandelt. Wieder verlieren Frauen, Männer und Kinder durch ein Reaktorunglück ihre Gesundheit, ihre Heimat und auch ihr Leben. Erneut sind Böden und Gewässer radioaktiv verseucht und bleiben für zukünftige Generationen unbewohnbar.
Und wieder müssen wir erkennen: Die Atomenergie ist im letzten nicht beherrschbar.
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Auch ein Zeichen von Wertschätzung: Ein schmackhaftes Buffett

"Sie sind uns Gold wert"

Mitglieder der Kirchenleitung stehen Kirchenvorstehern Rede und Antwort
„Sie sind uns Gold wert“, mit diesem Satz haben sich die Führungsgremien der beiden Evangelischen Dekanate Bad Schwalbach und Idstein bei knapp 250 ehrenamtlichen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern für ihre wertvolle Arbeit in den Kirchengemeinden bedankt.

An drei Abenden sollten einmal nur die Menschen der „Kirchenleitung an der Basis“ im Mittelpunkt stehen. Höhepunkt war jeweils der Auftritt von Mitgliedern der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Der Präses der Landessynode der EKHN, Dr. Ulrich Oelschläger, der Leiter der Kirchenverwaltung und Finanzchef der EKHN, Heinz Thomas Striegler und der Propst für Südnassau Dr. Sigurd Rink standen den Besuchern Rede und Antwort.

Frauenkirche in Dresden

Großes Interesse aus der EKHN am Kirchentag in Dresden

Noch acht Wochen. Wieder mehr als 4.200 Hessen-Nassauer dabei.

Mehr Mitwirkende aus der EKHN werden den Kirchentag im Juni in Dresden mit gestalten als dies in Bremen 2009 oder beim Ökumenischen Kirchentag 2010 in München der Fall war. Vom 1. bis 5. Juni 2011 wird der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag in der sächsischen Landeshauptstadt stattfinden. Insgesamt über 80 Gruppen oder Einzelpersonen aus dem Bereich der EKHN planen ihre Mitwirkung als Helfer oder Referenten, beim Markt der Möglichkeiten oder im Kulturprogramm. Dies teilte der Landesausschuss Hessen-Nassau für den Kirchentag am 1. April in Frankfurt mit.
Mehr lesen über die Vorbereitungen

Die besten Gemeindebriefe werden geehrt

EKHN lobt Förderpreis für örtliche Publikationen aus

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sucht den besten Gemeindebrief 2011 in der EKHN und darüber hinaus. Sie lobt deshalb zum achten Mal den „EKHN Förderpreis Gemeindebrief“ aus. Zu vergeben sind acht Preise in Höhe von insgesamt 5.500 Euro. Als Hauptpreis winken 1.500 Euro, weitere sechs Preisträgergemeinden erhalten jeweils 500 Euro. Zusätzlich vergibt die EKHN zwei Sonderpreise in Höhe von je 500 Euro. Einer wird für Layout und der andere für Teilnehmer aus anderen Landeskirchen vergeben.

 

Stolz präsentieren Vikarin Stefanie Bischof (links) und die Konfirmanden einen Teil der gespendeten Lebensmittel.

Zehn Einkaufswagen voller Lebensmittel für Bedürftige

Oestrich-Winkeler Konfirmanden sammeln für RheingauerCaritasTische
„Kauf’ eins mehr“, darum baten Konfirmanden aus Oestrich-Winkel einen ganzen Tag lang die Kunden vor zwei Supermärkten. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Insgesamt zehn Einkaufswagen voller Lebensmittel konnten die Konfirmanden den RheingauerCaritasTische am Abend übergeben. Die 24 Konfirmanden hatten zusammen mit Vikarin Stefanie Bischof die Aktion lange geplant und zum ersten Mal eine solche Aktion im Rheingau durchgeführt.

 

Tafelhelfer beim Sortieren

Helfende für die Tafel in Bad Schwalbach gesucht

Seit Dezember ist die Bad Schwalbacher Tafel in den neuen Räumen in der Bahnhofstraße 42. "Vorbei sind die Zeit eiskalter Füße bei den Helfern", freut sich Claudia Kohlhaas, Leiterin des Diakonischen Werkes Rheingau Taunus - Träger aller Tafeln im Untertaunus.
Große, helle, freundliche und pflegeleichte Räume erleichtern den ehrenamtlichen Helfenden nun die Arbeit und bieten den Tafelkunden mit dem angeschlossenen Tafeltreff – einem kleinen Wartecafé - eine gute Begegnungsstätte.

Jetzt suche man aber dringend neue Helfende, damit die steigende Kundenzahl und auch die Urlaubszeit gut bewältigt werden kann. Gesucht werden unter anderem Fahrer oder Beifahrer, die ein- oder zweimal in der Woche einen halben Tag lang mit den Kühlfahrzeugen von Bad Schwalbach aus die Lebensmittelläden im Untertaunus anfahren.

 

Kirchenvorstandsvorsitzende Sabine Schmidt überreicht den Scheck an Johannes Schulz und Nicole von der Gathen (v.l.)

Stiftung spendet Zinserlöse für Menschen mit Behinderungen

Wehener Stiftung „Gemeinsam leben – gemeinsam glauben“ überreicht Scheck an Villa Brosius in Laufenselden

Die Wehener Stiftung „Gemeinsam leben – gemeinsam glauben“ hat der Behinderteneinrichtung Villa Brosius in Heidenrod-Laufenselden 500 Euro überreicht. „Die Evangelische Kirchengemeinde Wehen sieht ihren christlichen Auftrag auch in der Sorge für Menschen außerhalb der eigenen Gemeinde. Daher sollen jedes Jahr zehn Prozent der verfügbaren Erträge in ein diakonisches Projekt im In- oder Ausland fließen“, sagt Sabine Schmidt vom Stiftungsvorstand. Dieser Passus, der in der Satzung festgeschrieben ist, sei dem Vorstand sehr wichtig gewesen.

 

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung

Kirchenpräsident Jung plädiert für einen Lebensstil ohne die unbeherrschbare Atomkraft

"Das Entsetzen ist so groß und so nah, dass ich es nicht fühlen kann"
Die evangelische und die katholische Kirche in Darmstadt haben am Dienstag, um 18 Uhr, in der Evangelischen Stadtkirche der Opfer des Erdbebens, des Tsunamis und der Atomkraftwerkshavarie in Japan gedacht.
In seiner Ansprache sagte Kirchenpräsident Dr. Volker Jung: „Die Atomenergie ist und bleibt zu gefährlich. Sie ist im letzten nicht beherrschbar. Die ihr innewohnende zerstörerische Kraft ist nicht zu verantworten.“
>>Mehr über die Worte des Kirchenpräsidenten zur Katastrophe in Japan

 

Propst Dr. Sigurd Rink

Fürbitten für Fukushima - Wiesbadener Propst Rink stellt Fragen an die Atompolitik in Deutschland

Der Propst für Süd-Nassau Dr. Sigurd Rink, hat angesichts der Angst vor einem atomaren Super-Gau in den japanischen Atomkraftwerken Fukushima und Onagawa zu Fürbitten für die Betroffenen im Bereich der Atomanlagen und für die Opfer des Tsunami aufgerufen. Da der Super-Gau mit einer Kernschmelze unmittelbar bevorzustehen scheine, gelte es, Gott um Beistand und Hilfe zu bitten.

bereits am Wochenende hatte der leitende Geistliche für die Propstei Süd-Nassau bei einer Predigt in Rehe bei Rennerod (Westerwald) sich kritisch mit der Atompolitik in Deutschland auseinandergesetzt. Unter dem biblischen Wort „Lass Dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem" sagte er, die Welt habe aus der Atomkatastrophe vor 25 Jahren in Tschernobyl nichts gelernt.
Zum Themen-Secial "Japan" der EKHN

 

Gebet gegen Dunkelheit und Lähmung

Andacht von Rundfunkpfarrerin Annette Bassler für SWR 1 und 4 anlässlich der Erdbebenkatastrophe in Japan
„Wir sind dunkel im Augenblick. Bitte belebt uns.“ Das hat ein hochrangiger japanischer Beamter am Wochenende gesagt. Und diesen Satz habe ich immer im Ohr, wenn ich die Bilder und Nachrichten aus Japan sehe. Die mich erinnern an die Tsunamis in Südostasien und Haiti und gleichzeitig an das Reaktorunglück in Tschernobyl.
Die Menschen in Japan erleben derzeit eine Katastrophe, wie es sie noch nie gegeben hat.

Mehr zu den Gedanken

 

Prof. Dr. Peter Steinacker

Zentrale Absicht des Dialoges ist der Frieden

Ehemaliger Kirchenpräsident spricht beim Empfang der Evangelischen Kirche über Konfrontation und Dialog zwischen Christen und Muslimen

Der ehemalige Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Peter Steinacker hat den Frieden als zentrales Element des Dialoges zwischen Christen und Muslimen benannt. „Ohne Frieden zwischen den Religionen gibt es keinen Frieden auf der Welt“, sagte Steinacker am Wochenende auf dem Empfang der Evangelischen Dekanate Idstein und Bad Schwalbach sowie des regionalen Diakonischen Werkes.
Zunächst gelte es, die andere Religion kennen zu lernen. „Man weiß zu wenig voneinander“, mahnte Steinacker. Das gelte sowohl für Christen in Deutschland aber auch für die Muslime in der arabischen Welt. So wisse er aus Reisen und Begegnungen zum Beispiel mit ägyptischen koptischen Christen, dass die meisten Muslime noch nie einen Christen gesehen hätten.
Dialog bedeute, dass man miteinander spreche und gleichzeitig einräume, dass das Gegenüber zu seinem Glauben und seinen Überzeugungen auch weiterhin stehen dürfe.

 

"Ich wars - 7 Wochen ohne Ausreden"

Für die Karnevalisten ist der Aschermittwoch das Ende der närrischen Zeit. Für zwei Millionen Deutsche ist er der Start in die Aktion „Sieben Wochen ohne“ in der Passionszeit. In diesem Jahr unter dem Motto "Ich wars - 7 Wochen ohne Ausreden". Der Ehrliche ist immer der Dumme – diese Alltagsweisheit bringt es auf den Punkt: Wer nicht schummelt und trickst, sondern ehrlich zu Fehlern und Schwächen steht, zieht den Kürzeren. Die Anlässe für die kleinen und großen Bluffs sind Legion. Nicht nur in Bewerbungs­schreiben oder Steuererklärungen wird die Wahrheit gern „gerundet“ präsentiert, auch Missgeschicke und Rücksichts­losigkeiten im Miteinander kaschiert man gern mit einer guten Story zugunsten des eigenen Rufs.
www.7wochenohne.de

 

Aktion "Kauf' eins mehr gestartet"

Mit Beginn der Fastenzeit an Aschermittwoch rufen die Kirchen in der Region und das regionale Diakonische Werk bereits zum 4. Mal die Aktion „Kauf eins mehr" aus. Mitbürger und Mitbürgerinnen sind aufgerufen bei ihrem Einkauf „ein Pfund mehr“ zu kaufen und es den Tafeln im Untertaunus zu spenden. „Vor allem frisches Obst und Gemüse, Molkereiprodukte und Wurstwaren werden von den Märkten abgegeben“ so Claudia Kohlhaas, Leiterin des Diakonischen Werkes Rheingau-Taunus, dem Träger der beiden Tafeln im Untertaunus. „Was uns jedoch fehlt, sind vor allem Lebensmittel, die lange haltbar sind, sowie Drogerieartikel und andere Artikel des täglichen Bedarfs. Kaffee, Tee, Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Brotaufstrich, Konserven aber auch Seife, Windeln und andere Drogerieartikel werden gerne genommen.

 

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Neu-machen.de: Frische Ideen zur Reformationsdekade im Internet

Geist der Reformation in sozialen Netzwerken diskutieren
Würde Martin Luther eine Zeitreise unternehmen und sehen, was jetzt in den Jahren vor dem 500. Refomationsjubiläum geschieht, könnte er über viele kreative Ideen staunen und sich über den Geist der Reformation freuen. Neu-Machen.de heißt die Internetseite, die gute Ideen zum Reformationsjubiläum sammelt, Bewährtes zum Nachmachen für Kirche und Gemeinde zur Verfügung stellt und mit einem Veranstaltungskalender zum Reinschauen lockt. Gleich auf der Startseite lädt die „These des Tages“ zum Diskutieren ein: Gefällt mir - gefällt mir nicht. Ein Klick und man hat sich in ein Thema eingemischt. Offizieller Start der Website ist am Reformationstag.
Zur Website

 

Dekan Klaus Schmidt

Matthias Kraft berichtete Synodalen über einjährigen Aufenthalt in evangelischer Gemeinde in Istanbul

AARBERGEN-KETTENBACH. (27.Februar 2011) Es müssen nicht immer religiöse Motive sein, die den Christen die Entwicklung ihrer Gemeinden in der Türkei erschweren. Darauf wies Pfarrvikar Matthias Kraft (Bad Schwalbach-Adolfseck) am Wochenende die Synodalen des evangelischen Dekanats Bad Schwalbach hin. Während der Frühjahrstagung im Bürgerhaus von Aarbergen-Kettenbach berichtete Kraft von seinem einjährigen Spezialvikariat in der evangelischen Auslandsgemeinde in Istanbul und warb für mehr Differenzierung zwischen staatsrechtlich, ethnisch und religiös begründeten Konflikten.

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Evangelisches Dekanat Idstein Evangelisches Dekanat Bad Schwalbach, Evangelisches Dekanat Idstein

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