Losungen des Tages

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Evangelische Kirche unterstützt Lärmprotest

Propst Rink spricht anlässlich der Bürgerdemonstration gegen Bahnlärm in Rüdesheim

Der Propst in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Sigurd Rink, der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, der Landrat für den Rheingau-Taunus-Kreis, Burkhard Albers und die Staatsekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper und Dekan Klaus Schmid, haben den Protest der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V. bei einer Kundgebung mit etwa 1500 Teilnehmern in Rüdesheim unterstützt.
Rink sagte bei der Versammlung an der Rüdesheimer Brömserburg: „Wir stehen als Evangelische Kirche zu den Menschen im Rheingau und am Mittelrhein und ahnen, was Sie hier Tag für Tag und vor allem Nacht für Nacht zu erleiden haben.“ Eine der schönsten Regionen Deutschlands werde verlärmt und veröde komplett. Die Kirchen stehen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, so der Propst für Süd-Nassau weiter.

EKHN sucht 550 neue Pfarrer und Pfarrerinnen bis 2025

Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat in Erster Lesung ein Personalkonzept für den Pfarrdienst diskutiert, das potenziellen Nachwuchstheologen ein hohes Maß an Planungssicherheit bietet. Damit will die EKHN das Berufsfeld Pfarrdienst für interessierten Nachwuchs attraktiver machen, denn ab 2017 gehen die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand. Damit scheiden in der EKHN innerhalb von zwölf Jahren über 900 Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem aktiven Dienst aus, das ist mehr als die Hälfte dieser Berufsgruppe. Etwa 550 von ihnen sollen durch Nachwuchstheologen ersetzt werden. Ab 2013 sollen alljährlich möglichst 42 junge Pfarrerinnen und Pfarrer eingestellt werden, 15 mehr als derzeit.

Zahl der Pfarrstellen soll entlang der Mitgliederentwicklung sinken

Das Konzept sieht vor, gleichzeitig die Gesamtzahl der Pfarrstellen in der EKHN im Verhältnis zur sinkenden Mitgliederzahl zu reduzieren. Die EKHN verliert durch die demografische Entwicklung jährlich etwa ein Prozent ihrer Mitglieder. Ob die Kürzungsquote bei den Pfarrstellen ein oder 1,3 Prozent betragen soll, ist umstritten. Gegenwärtig hat die EKHN 1.650 Pfarrstellen. Langfristig soll ihre Zahl in zwei Stufen bis zum Jahr 2025 auf etwa 1.115 Stellen sinken. Das Konzept sieht vor, dass das derzeitige Verhältnis von 1660 Mitgliedern auf eine Pfarrstelle auch künftig im Wesentlichen erhalten bleibt. Die EKHN geht für 2025 von etwa 1800 Mitglieder pro Pfarrstelle aus. Die Zahlen sollen alle fünf Jahre überprüft und der realen Entwicklung angepasst werden.
Lesen Sie mehr unter www.ekhn.de.

Synode: Biosprit ist Fehlstrategie

Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sich mit den ökologischen und gesellschaftlichen Folgen eines erhöhten Einsatzes von Agrotreibstoffen – volkstümlich als Biosprit oder Biodiesel bezeichnet – befasst. In einer Resolution bittet die Synode die Landesregierungen in Hessen und Rheinland-Pfalz, die derzeitigen gesetzlichen Regelungen auf EU-, Bundes- und Landesebene kritisch zu hinterfragen und grundsätzlich zu überdenken und neu auszurichten. Sie plädiert dafür, die negativen ökologischen, ökonomischen, sozialen und menschenrechtlichen Folgen systematisch zu erfassen (Monitoring). Für die Automobilindustrie müssten Anreize geschaffen werden, „verstärkt energiesparende oder mit nachhaltiger Energie angetriebene Fahrzeuge zu entwickeln“. Zur Energieerzeugung sollten nach Auffassung der Synode „bevorzugt einheimische Reststoffe aus Land- und Forstwirtschaft genutzt werden, statt Energiepflanzen aus Übersee zu importieren“.
Weitere Informationen finden Sie hier

Am Anfang steht die Sehnsucht - Kontemplationstag in Bad Schwalbach

Unter aller unserer Geschäftigkeit, Arbeitsverdichtung, dem Termindruck, der zunehmenden Vernetzung und Komplexität der Beziehungen untereinander liege eine Sehnsucht verborgen, so eine These beim ersten Kontemplationstag in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Schwalbach. Eine Sehnsucht, die man manchmal kaum spüren, teilweise auch kaum benennen könne. Sie sei in einer verdeckten Ebene in uns selbst lebendig, zeige sich oft völlig unvermittelt und führe uns immer wieder an den Urgrund unseres Lebens. „Sie deckt die sehr alten Fragen der Menschheit ‚Wo komme ich her? Wo gehe ich hin und worin besteht der Sinn meiner Existenz?’ auf, erläutert Martina Breidenbach von der Kirchengemeinde.
Ein Mann, der sich seit der frühen Jugend mit diesen Fragen beschäftigt, ist Dr. Dr. Peter Lipsett. Nach seinem Jurastudium mit Promotion widmete er sich der Philosophie und Psychologie. Seine Fragen wurden hierdurch jedoch nicht ausreichend beantwortet und erst durch die Erfahrung des spirituellen Weges in vielfachen Räumen widmete er sich ganz der Vertiefung dieser Ebene und gründete die Frankfurter Schule der Kontemplation.
Auf Einladung der evangelischen Erwachsenenbildung im Dekanat Bad Schwalbach nun in der Evangelischen Gemeinde Bad Schwalbach ganztägig eine Einführung in die Kontemplation durch Peter Lipsett statt.

Synode erweitert Vorstand

Die Synode des Dekanates Bad Schwalbach hat auf seiner Tagung in Bad Schwalbach seinen Vorstand erweitert, um die Arbeit besser und auf mehreren Schultern verteilen zu können. Präses Rainer Löll erläuterte den knapp 60 Vertretern aus den Kirchengemeinden und Diensten, dass man in den vergangenen zwei Jahren gemerkt habe, dass die Zahl von neun Mitglieder im Dekanatssynodalvorstand (DSV) schwierig sei, wenn man die vielfältigen und künftig anstehenden Aufgaben verteilen wolle. So werde man beispielsweise mit der Frage nach einer Fusion mit dem Nachbardekanat Idstein, der Reduzierung von Pfarrstellen sowie einer Pensionierungswelle konfrontiert.

Verwendung von Kirchensteuermitteln im Dekanatshaushalt beschlossen

Die stellvertretende Präses Gabriele Wilhelm (Hohenstein-Steckenroth) vom Finanzausschuss erläuterte den knapp 60 Synodalen den Haushalt für das Jahr 2012, der über ein Volumen von knapp 700.000 Euro verfügt und hauptsächlich aus Kirchensteuermitteln stammt. Das Geld wird unter anderem in Arbeitsfelder wie Seelsorge, Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Ökumene, Kirchenmusik oder der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen, der Tafelarbeit oder die Öffentlichkeitsarbeit investiert.
Plakat Chrismon Wettbewerb

Bleidenstadt will "Gemeinde 2012" werden

Kirchengemeinde bewirbt sich bei Wettbewerb von Chrismon.
Die Zeitschrift Chrismon hat einen Wettbewerb ausgeschrieben uns sucht die „Gemeinde 2012“. Besonders stolz ist die Kirchengemeinde auf die vielfältigen Gottesdienste, das vertrauensvolle Zusammenarbeiten zwischen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden oder auch den Kinderspielkreis. Als besondere Projekte hebt Kirchenvorstandsmitglied Wolfgang Zimmermann beispielsweise die Begegnungstätte "Alter Bahnhof", die monatliche Konzertreihe „Musik und Wort“ mit hochgradigen Künstlern bei freiem Eintritt oder das aktuelle Projekt "Gottespoesie" hervor. Als Hauptpreis sind 5.000 Euro ausgelobt. Man kann täglich im Netz bis zum 03. April seine Stimme abgeben.
Hier geht es direkt zur Abstimmung: http://www.chrismongemeinde.de /Abstimmung/Evangelische+Kirch engemeinde+Bleidenstadt/.




Cordelia Kopsch als Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten nicht bestätigt

Kirchensynode verweigert Amtsinhaberin eine weitere Amtszeit
Die derzeit in Frankfurt tagende Kirchensynode der EKHN hat am Dienstag die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch nicht wieder gewählt. Ihre Amtszeit, die sie im Februar 2005 begonnen hat, endet im Januar 2013. Für ihre Nachfolge muss die EKHN nun geeignete Personen suchen. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung bedauerte den Ausgang der Wahl. Er bezeichnete Kopsch als „loyale und verlässliche Stellvertreterin, die mein volles Vertrauen genießt“. Sie sei mit schwierigen Themen befasst gewesen, die auch in der Synode kontrovers diskutiert worden seien.

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Die Kirche und das liebe Geld

EKHN-Jahresbericht informiert mit Schwerpunkt Finanzen Zahl der Austritte leicht gesunken

Im Jahr 2010 sind in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau weniger Menschen aus der Kirche ausgetreten als in den Jahren zuvor. Darin unterscheidet sich die Entwicklung in der EKHN von der in den katholischen Bistümern, wo sich die Zahl der Austritte im Jahr 2010 erheblich erhöht hatte. Insgesamt ist die Situation der EKHN stabil. 2.989 Wiedereintritten (Vorjahr: 3.208) standen 10.978 Austritte (Vorjahr: 11.330) gegenüber. Im Jahr 2009 hatte die EKHN 1.746.407 Mitglieder, nun sind es noch 1.723.893, also 22.514 weniger. Hauptgrund ist die demografische Entwicklung, sie schlägt sich nieder in 21.305 Bestattungen, denen nur 13.749 Taufen gegenüber stehen. Diese Zahlen nennt der aktuelle Jahresbericht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).
>> mehr über den aktuellen Jahresbericht
>> zum aktuellen Jahresbericht (pdf)








Tag 2: Macht Gott glücklich? Glückskekse schon

Ob Gott wirklich glücklich macht, das scheint eine Frage zu sein, die den Nerv von tausenden von Kirchentagsbesuchern trifft, die Kreuzkirche ist zu bersten voll, noch immer strömen Menschen in die alte ehrwürdige Kirche. Insgesamt 2.500. Im Vorbeigehen bekommen alle noch einen Glückskeks. Thomas Erne geht mit den Besuchern die Gottesbilder der Kindheit durch. Das wichtigste an den Gottesbilder, aus der Kindheit, der Kunst oder der Werbung sei, das immer über ihnen stehen sollte: Gott ist die Liebe.

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Stellt sich Kirche der Zukunft?

Der Schweizer Zukunftsforscher Andreas Walker berichtet, dass sie für eine Studie keine Theologen, Bischöfe oder andere Kirchenleute gefunden, die sich in Bezug auf Fragen der Zukunft verdient gemacht haben. Man könne den Eindruck gewinnen, dass Kirche sich mit der Fragestellung der Zukunft nicht wirklich beschäftigen will, sondern hoffe, dass alles so bleibt wie es ist, so der Wissenschaftler. Auch die Frage, ob man ein ernstzunehmender Player in der Gesellschaft bleiben will oder überhaupt werden will, scheint vordergründig in der Kirche keine große Rolle zu spielen…

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Sardinen auf Schienen

so kommt man sich vor, wenn man mit der Straßenbahn zur Messe fährt. Selbst schuld, man hätte ja auch das Rad nehmen können…Aber die Stimmung ist gut, auch als Sardine. Die Messe ist nicht der große Komplex voriger Kirchentagsstädte, sehr schön.



Ideen aus der Fundraising-Praxis

Broschüre veranschaulicht Projekte von Kirchengemeinden, die sich am Matching Fund 2010 beteiligt haben
Was haben eine Orgelpfeifenpatenschaft und ein Fotokalender gemeinsam? Sie gehören zu den innovativen Bausteinen, mit denen Kirchengemeinden der EKHN erfolgreich Fundraising-Aktionen durchgeführt haben. Als Ideen-Fundus sind nun einige der Aktionen - auch aus Gemeinden des Dekanates - in einer Broschüre zusammen gefasst.
Mehr über die best-practise-Beispiele



Gebet gegen Dunkelheit und Lähmung

Andacht von Rundfunkpfarrerin Annette Bassler für SWR 1 und 4 anlässlich der Erdbebenkatastrophe in Japan
„Wir sind dunkel im Augenblick. Bitte belebt uns.“ Das hat ein hochrangiger japanischer Beamter am Wochenende gesagt. Und diesen Satz habe ich immer im Ohr, wenn ich die Bilder und Nachrichten aus Japan sehe. Die mich erinnern an die Tsunamis in Südostasien und Haiti und gleichzeitig an das Reaktorunglück in Tschernobyl.
Die Menschen in Japan erleben derzeit eine Katastrophe, wie es sie noch nie gegeben hat.

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Veranstaltungen







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