Knapp 80 Menschen fuhren zum ersten Mal als gemeinsame Gruppe der Dekanate Bad Schwalbach und Idstein auf einen Kirchentag. Viele davon brachten eine langjährige Kirchentagserfahrung mit, andere waren zum ersten Mal da, so wie die beiden Jugendlichen Jennifer Leuchtmann (Steinfischbach) und Elisabeth Albrecht (Niedernhausen). Sie fassen die Eindrücke des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg für uns zusammen.
Abenteuer Anreise – Atemberaubende Nacht der Lichter an der Alster
„Schon die 8-stündige Hinfahrt war ein Erlebnis: nach Auto, S- Bahn und einiger Wartezeit im Sonderzug von Frankfurt-Griesheim dann Richtung Hamburg. Nach der Ankunft kurz zur Jugendherberge, um das Gepäck zu verstauen und dann erlebten wir den Eröffnungsgottesdienst mitten auf der Straße. Das hat man auch nicht alle Tage!“ berichtet Jennifer Leuchtmann von ihren ersten Eindrücken. Elisabeth Albrecht knüpft daran an:
„Ein paar Fischbrötchen und eine Schiffsrundfahrt später fanden wir uns an der Binnenalster ein. Uns wurden Kerzen mit einem Windschutz in die Hand gedrückt, wir haben uns zu einer immer größer werdenden Gruppe von Menschen auf eine Steintreppe gesetzt. Als es dunkel wurde, leuchteten 100.000 Kerzen um die Alster herum, die Kerzenlichter reichten bis zum Horizont und als dann noch „Der Mond ist aufgegangen“ angestimmt wurde, dachte ich, schöner kann es kaum werden.“
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